Rückblick 2003

2003 stand nach der Dreikönigswanderung wieder ein Gaudifliegen auf dem Programm. Mit Thomas Nagel stand bei der Siegerehrung ein altbekanntes Gesicht oben auf dem Treppchen: Er hatte bei der Kombination aus Zeitflug, Landung, Gewichtsschätzen und Geschicklichkeit beim Schubkarren-Fahren (möglichst ohne Wasserverlust!) die Nase vor Bernhard Westermann und Peter Friedemann.

Der Nikolaus fliegt auf der Landewiese ein

Nikolausfliegen der Althofdrachen 2003Bei trockenem, kaltem Wetter und wunderbarem blauen Himmel besuchte der Nikolaus mit seinem Engel „die Althofdrachen“auf der Landewiese in Althof.
Die leichte Verspätung wurde mit Tee für die Kinder und Glühwein für die Erwachsenen überbrückt. Dazu gab es Nussstriezel und Hefezopf.
Um kurz nach 14.00 Uhr hatte das Warten ein Ende. Der Nikolaus und sein Engel fuhren mit ihrem Wagen auf die Landewiese. Kinder wie Erwachsene drängten sich dicht um die beiden Himmelsboten. Die Kleinen wussten den Nikolaus mit Gedichten und Bildern zu überzeugen und so griffen er und sein Engel immer wieder in den mitgebrachten Überraschungssack. Mit leuchtenden Augen erzählten der Kinder noch ein Gedicht auf und wurden mit herzlichen Worten gelobt. Auch so mancher Erwachsene konnte den Nikolaus mit einem Vers überraschen und wurde dafür belohnt.
Viel zu schnell verging die Zeit in Althof und so hieß es schon bald Abschied zu nehmen. Beide winkten noch einmal den Kindern und Erwachsenen zu und versprachen, im nächsten Jahr wieder hier nach Althof zu kommen.

22. – 24.08.2003: 21. Bärenpokal der Althofdrachen

Bärenpokal der Althofdrachen 2003Gute Thermik und ein stabiler Wind aus westlicher Richtung begünstigten „den Althofdrachen“ einen gelungenen 21. Bärenpokal.

–> Alle Fotos vom Bärenpokal kannst du hier anschauen

Die angereisten Pilotinnen und Piloten aus Hessen, Bayern, Berlin, NRW und Baden-Württemberg flogen am Tannschach wieder um Punkte und gute Flugzeiten. Mit 26 Startern war das Feld wie in den vergangenen Jahren gut besetzt.

Schon am Freitagabend bei der Hocketse kam im Festzelt eine gute Stimmung auf. Die Gruppe „Speed Company“ aus Malsch spielte Blues und Rock´n Roll und heizte den Gästen so richtig ein.

Am Samstag begann der Flugtag um 10.30 Uhr mit den ersten von insgesamt 96 Starts an der Rampe am Tannschach. Die Pilotinnen und Piloten konnten unter drei Aufgaben wählen. Ein Zeitflug mit maximaler Flugzeit von 2 Stunden erbrachte ebenso viele Punkte wie ein Race von 8 Minuten vom Start über den Bernstein bis zur Landewiese in Althof. Eine sichere gestandene Landung war aber nötig, sonst waren alle Bemühungen umsonst. Die größten Streckenflüge wurden mit knapp 52 und 48 KM an diesem Tage absolviert.

Sitzbänke und Sonnenschirme luden zum Verweilen an der Landewiese ein. Die Zuschauer konnten die Flüge vom Festzelt aus sehr gut verfolgen. Für die Bewirtung war vom Verein bestens gesorgt worden.

Nach dem ersten Wertungstag lagen der Vorjahressieger Tim Grabowski und Hans-Jörg Schiller von „den Althofdrachen“ nur 90 Punkte auseinander. Auch die anderen Teilnehmer waren auf den nachfolgenden Plätzen immer nur wenige Punkte voneinander entfernt. So versprach der Sonntag für Alle einen spannenden Wettkampftag. Doch am Abend wurde erst noch gefeiert, bei Musik „mit Armin“ wurde ausgiebig getanzt. So manche Diskussion und Bewertung der Flüge gab es auch und ging bis in die Nacht hinein.

Der Sonntag begann einem gemeinsamen Frühstück im Festzelt. Der Wettbewerbsleiter startete den 2ten Wettkampftag um 10.00 Uhr. Der Westwind vom Samstag drehte auf Nord und so musste die Winde in Betrieb genommen werden. Für die Zuschauer und Gäste am Festzelt waren die Starts vom Südhang gut zu verfolgen. Die technisch interessierten Zuschauer hatten die Gelegenheit, sich die Schleppwinde einmal aus der Nähe anzusehen. Fragen wurden vom Windenfahrer und vom Startleiter fachkundig beantwortet.

Lange und weite Flüge wie am Samstag konnte es leider am Sonntag nicht geben, doch versuchten die Pilotinnen und Piloten die Thermik soweit es möglich war zunutzen. Am Ende des Wertungstages stellte sich dann für alle Teilnehmer die Frage nach seiner eigenen Platzierung. Die Wettbewerbsleiter Klaus Butzke und Werner Fleck werteten um 17.30 Uhr dann alle Einzelergebnisse aus und danach stand der Sieger des diesjährigen Bärenpokals fest. Durch einen leicht verpatzten dritten Flug schaffte es Hans-Jörg Schiller nicht an den führenden Tim Grabowski heran zu kommen. Der Sieg beim 21. Bärenpokal war Tim nicht mehr zu nehmen.

Bärenpokalsieger und Vereinsmeister wurde Tim Grabowski, den zweiten Platz belegte Hans-Jörg Schiller und den dritten Platz sowie den Damenpokal gewann Petra Fleck von „den Althofdrachen“, den vierten Platz errang Rainer Rössler aus Mutlingen und fünfter wurde Henrik Hilsbos aus Berlin.

Die Wettbewerbsleitung überreichte jedem Teilnehmer eine Urkunde für die Teilnahme und die fünf Platzierten bekamen einen Pokal und eine Flasche gut gekühlten Sekt.

Im Anschluss an die Siegerehrung bedankte sich der 1. Vorsitzende Peter Voigt bei allen Helfern für die geleistete Arbeit beim diesjährigen Bärenpokal. Bei der anschließenden Feier war unser Sieger der Größte. Immer wieder wurde Ihm gratuliert und anerkennend auf die Schulter geklopft. Fest steht heute schon, er wird es den Liga-Piloten in den nächsten Jahren recht schwer machen.

Ein schöner und fliegerisch erfolgreicher 21. Bärenpokal ging mit fröhlicher Stimmung bei angenehmen Temperaturen zu Ende.

An dieser Stelle möchten sich der Vorstand „der Althofdrachen“ noch einmal bei allen Spendern für Ihre Unterstützung auf das allerherzlichste Bedanken. Der Dank gilt auch allen, die Ihre Genehmigungen zur Benutzung der Wiesen gegeben haben sowie den zahlreichen Kuchenspenden aus Bernbach. Vielen herzlichen Dank. Ohne Sie wäre ein so schöner Bärenpokal nicht möglich gewesen.

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27. – 30.06.2003: 125 Jahre freiwillige Feuerwehr Bernbach

Feuerwehrfest 2003Vom 27. bis 30. Juni 2003 feierte die Freiwillige Feuerwehr Bernbach ihr 125-jähriges Bestehen und den Kreisfeuerwehrtag. Ein großes Festzelt und weitere Attraktionen erwarteten die Besucher.
Am Freitagabend begann der offizielle Teil mit einem Festbankett sowie den Ehrungen bei der Feuerwehr.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Gemütlichkeit und des geselligen Beisammensein im Festzelt. „Die Höfler“ aus Wurmberg sorgten mit guter Musik für Stimmung und spielten zum Tanz auf. Eine Bar für die Nachtschwärmer verkürzte den Abend.

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Am Sonntag startete pünktlich um 13.30 Uhr der Festumzug bei dem auch die Althofdrachen mit eigenem Wagen dabei waren. Insgesamt 52 Gruppen nahmen an diesem Umzug teil. Im Festzelt spielte anschließend eine amerikanische Big-Band auf. Am Abend wurden die Festbesucher mit einem bunten Abendprogramm verwöhnt.

Der Montagabend bildete den Abschluss der Feierlichkeiten. Die „Headliners“ spielten Hits aus den 60ziger bis 80ziger Jahren und die Tanzfläche wurde an diesem Abend nicht leer. Zwischendurch wurden die Gewinner der Tombola ermittelt und die Preise vergeben.
Ein anstrengendes und auch schönes Wochenende ging zu Ende.

19. – 22.06. 2003: Clubausflug nach Ruhpolding

Clubausflug Ruhpolding 2003Der diesjährige Clubausflug führte „die Althofdrachen“ nach Ruhpolding im schönen Chiemgau. Insgesamt trafen sich dort 31 Pilotinnen und Piloten um am Rauschberg, am Unternberg oder am Hochfellen ihrem Sport nach zu gehen.

Doch leider hatte der Wettergott am Donnerstag nicht die richtigen Einstellungen gewählt. Bei teils böigem Wind aus wechselnden Richtungen und kleineren Schauern war an Drachenfliegen nicht zu denken. Also wurde das Fluggerät und das Gurtzeug für die nächsten Tage noch einmal geprüft. Zum geselligen Teil trafen sich alle Teilnehmer am Abend beim Fischerwirt.

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Der Freitag hatte dann wieder eine Überraschung für die Teilnehmer, der böige Wind vom Vortag sollte laut Wetterbericht die noch zahlreichen Wolken in Richtung Süden vertreiben. Doch es mischten sich leichte Schauer dazwischen. Ein Flugtag sollte auch heute wieder nicht zustande kommen.

Die Familien mit Kinder beschlossen, den nicht weit entfernten Märchenpark zu besuchen. Eine kleine Gruppe wählte in der Wanderkarte eine Hochalm aus und wanderte über Stock und Stein durch einen wildromantischen Tobel auf die in 1269 m hochgelegene Brander-Alm. Die Aussicht auf das Sonntagshorn und die Tiroler-Alpen entschädigte alle für den kräftezehrenden Aufstieg. Auf der Alm wurden bei einer deftigen Brotzeit und einem zünftigen Maß Bier die Reserven wieder aufgetankt. So manches schöne Flugerlebnis wurde zum besten gegeben. Die Zeit verstrich im Nu und es wurde bald wieder Zeit, an den Abstieg zu denken.

Am Abend begrüßte dann unser 1. Vorstand Peter Voigt die Teilnehmer an unserm Clubausflug im Ortnerhof. Einige Kurzentschlossene hatten den Wetterbericht für das kommende Wochenende schon im Gepäck. Steigende Temperaturen und der Wind aus Nord mit wenig Wolken versprachen für den Samstag und Sonntag eine gute Thermik.

Der Samstag traf dann alle Pilotinnen und Piloten voll ins fliegerische Herz. Temperaturen bis zu 32° bewirkten eine gute Thermik. Als am Mittag dann die ersten Drachenflieger am Himmel ihre Kreise in der Thermik drehten war allen Beteiligten klar: dies wird ein langer Flugtag. Flugzeiten von bis zu 4 Stunden und Flughöhen von bis zu 2500m konnte von fast allen erreicht werden. Doch einige der Piloten verpassten die aufsteigende Thermik und konnten sich nicht sehr lange ihrem Flug widmen. Nach der verfrühten Landung wurde das Fluggerät schnell abgebaut und wieder zum Startplatz transportiert. Ein neuer Flug versprach aber nicht immer auch einen besseren Flug.

Am Abend trafen sich zum Erfahrungsaustausch alle Pilotinnen und Piloten beim Fischerwirt. Mit der Vorfreude auf einen ebenso guten Sonntag klang der Abend recht früh aus.

 

Am Sonntagmorgen auf dem Parkplatz nahe der Rauschbergbahn herrschte munteres Treiben. Die Fluggeräte wurden in die Bergbahn verladen und hinauf zum Startplatz transportiert. Alle wurden aber an diesem wunderschönen Tag auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Der Wind wechselte immer wieder seine Richtung und so verzögerte sich der Start der Flieger. Erst gegen 14.30 Uhr dann der langersehnte konstante Wind aus nördlicher Richtung. Für das lange Warten wurden aber alle Pilotinnen und Piloten mit hohen und langen Thermikflügen wie am Tage zuvor entschädigt.

Die Zeit auf diesem Clubausflug verging leider viel zu schnell und bald wurde es Zeit, sich aus Ruhpolding zu verabschieden. Tolle Landschaft, tolle Freizeitaktivitäten und tolle Füge entschädigten für einen nicht ganz so optimalen Start an den ersten zwei Tagen. Für alle Teilnehmer stand fest, der Clubausflug war gelungen und wird allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.