21.02.2015: Jährliches Rettungsgeräteseminar in der Dobeltalhalle Bad Herrenalb

Fluglehrer Jürgen Pollakberuhigende Worte von Instructor Martin, bevor er Markus in Rotation befoerdert.und Auslösung!Trainer v.l. Rolf Böttcher, Werner Wolf, Martin LohseFluglehrer Jürgen wies in seiner Begrüßung u. a. auf die Besonderheiten hin, die zu beachten sind, wenn das Rettungsgerät beim Drachenfliegen ausgelöst werden muss.

Anschließend  hieß er „unsere Gleitschirm fliegenden Freunde“,die Trainingsleiter Werner, Rolf und Martin herzlich willkommen.

Diese gaben zunächst  – wie gewohnt – einen sehr fundierten und interessanten theoretischen Abriss in Bezug auf Materialkunde, Sinkgeschwindigkeiten, Pilotenverhalten im „Ernstfall“, rechtliche und besonders versicherungsrechtliche Gegebenheiten.

Spurt durch die Hallefarbenfrohe Rettungsgeräteinteressierte DrachenfliegerInstructorSteilflug....Anschließend ging es zu den praktischen Übungen an den Hallenringen. Hier wurde jeder Pilot (in voller Montur) durch Instructor Martin zunächst in Schwingung und anschließend erbarmungslos in Rotation versetzt. Auf ein Kommando musste dann vom Piloten das Rettungsgerät ausgelöst werden.

Immer wieder erstaunlich, welche Kräfte auf den Piloten einwirken und wie problematisch der beabsichtigte Griff zum Rettungsgerät werden kann. Spätestens hier hat es sich gezeigt, wie wichtig derartige Trainingsseminare sind.

Im Anschluss an die Auslösungen wurden alle Rettungsgeräte professionell gepackt. Auch hier bestachen die Seminarleiter wieder durch kompetentes Fachwissen und ihre enorme Erfahrung.

Bei der Nachbesprechung im „Naturfreundehaus“ in Moosbronn wurde deutlich: Alle Teilnehmer waren vom Trainingsseminar sehr angetan und können nun mit einem guten Gefühl in die neue Flugsaison starten.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unseren Organisator Christian und unsere drei Gleitschirm fliegenden Freunde Werner, Martin und Rolf für dieses professionell durchgeführte Seminar.

Text und Fotos: Klaus H. Boch

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